International 

French Open 2010

07Bei den diesjährigen French Open in Canteleu gingen zwei deutsche Teams an den Start. Als favorisiertes deutsches Team trat der FFC Hagen mit Michael Kowallik, Thomas Kuroczkin, Marvin Litwak, Sven Walter und David Zentarra an. Das zweite Team mit den Lippstädtern Eva Graefenstein, Lukas Leonhard und Tobias Tochtrop wurde von Marius Stupp vom FFC Hagen verstärkt. Mit Lukas Leonhard kam der jüngste Spieler des Turniers aus Deutschland. Wie schon im vergangenen Jahr wurde ein Davis Cup durchgeführt.Für das Team aus Lippstadt verlief die Vorrunde eher durchwachsen. Neben 5:0 Siegen gegen zwei Teams aus Paris musste man eine deutliche 1:4 Niederlage gegen den letztjährigen French Open Sieger Borjád aus Ungarn hinnehmen. Lediglich Eva Graefenstein konnte das 2. Einzel beim Stand von 0:4 gewinnen. Im entscheidenden Spiel gegen das französische Team, wo es um den Einzug in das Halbfinale ging, lief es dann unglücklich. Im 1. Doppel verloren Eva Graefenstein und Marius Stupp knapp im 3. Satz gegen die Franzosen, die durch den griechischen Nationalspieler Dimitrios Kofos verstärkt wurden. Nach dem 1. Einzel, das Tobias Tochtrop für sich entscheiden konnte, stand es dann 1:1. Im Team unterlagen Eva Graefenstein, Marius Stupp und Tobias Tochtrop am Ende wiederum unglücklich im 3. Satz mit 19:21. So musste das 2. Doppel und das 2. Einzel gewonnen werden, was allerdings nicht gelang. In der darauffolgenden Runde konnte dafür wieder ein 5:0 Erfolg gegen die Gastgeber aus Canteleu gefeiert werden. Abschließend spielten die Lippstädter und Marius Stupp gegen das ungarische Team von Újszász um Nationalspieler Gabor Tóth. Für Platz 5 musste eines der drei Spiele, in denen Tóth antrat, gewonnen werden. Am nächsten war die Spielgemeinschaft aus Lippstadt und Hagen in der Mannschaft dran. Aber auch hier musste man sich letztlich mit 17:21, 24:22, 18:21 geschlagen geben und verlor damit 2:3. Am Ende belegte das Team den 6. Rang.Das Team des FFC Hagen spielte ein erfolgreicheres Turnier. In der Gruppenphase besiegten die Hagener erst die Gastgeber aus Canteleu und dann ein Team aus Paris jeweils mit 5:0. Am zweiten Turniertag folgten die entscheidenden Gruppenspiele gegen die Teams aus Finnland und Újszász. Gegen das ungarische Team um Gabor Tóth konnte direkt im 1. Doppel ein wichtiger Grundstein gelegt werden, als Michael Kowallik und Marvin Litwak gegen den ungarischen Topspieler und seinen Doppelpartner in drei Sätzen gewannen. Zwar konnte der Ungar sein darauffolgendes Einzel gewinnen, doch die restlichen drei Spiele entschieden die Spieler des FFC für sich und siegten so mit 4:1. Gegen die Finnen wurde ähnlich überzeugend agiert. Im Kampf um den Gruppensieg machte der FFC Hagen bereits nach den ersten drei Spielen alles klar. Nach einer Niederlage im 2. Einzel lautete der Endstand 4:1 und somit zog der FFC Hagen als Gruppenerster in das Halbfinale ein. Im Halbfinale hieß der Gegner dann Frankreich, der sich in der Gruppenphase gegen das Team aus Lippstadt durchgesetzt hatte. Diese Hürde gegen den späteren Sieger des kleinen Finales wurde deutlich mit 5:0 gemeistert. Im Finale trafen dann der FFC Hagen und das ungarische Team aus Borjád aufeinander. Die Titelverteidigung ließen sich die Ungarn allerdings nicht nehmen und überzeugten wie in allen vorherigen Spielen. Lediglich Sven Walter konnte im 2. Einzel den Ehrenpunkt zum 1:4 machen.

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