Doppel 

Walter/Henneböle: Auch bei klarem Rückstand noch gefährlich

Die beiden Nationalspieler Sven Walter (FFC Hagen) und Sven Henneböle (TV Lipperode/Lippstadt) wurden am Wochenende beim zweiten Doppelranglistenturnier der Federfußball-Saison 2007 ihrer Favoritenstellung gerecht. Das Duo besiegte die Spielertrainer der Federfußball-Nationalmannschaft, Silke von Rüden und Tobias Haumann (beide Cronenberger BC Wuppertal), im Finale des Turniers in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums Gifhorn mit 2:0 Sätzen.

Im Endspiel gelang es Silke von Rüden und Tobias Haumann nicht, ihre teilweise klaren Führungen in Satzgewinne umzumünzen. Im ersten Satz lag das gemischte Doppel aus Wuppertal immer wieder mit einem oder zwei Punkten vorn bis zum Zwischenstand von 10:8. Sven Walter und Sven Henneböle glichen drehten das Spiel mit dem 11:10 – und zogen direkt im Anschluss auf 15:10 davon. Ein Vorsprung, der reichte, um Durchgang eins zu gewinnen. Noch bemerkennswerter war das Comeback der Hagen-Lippstädter Kombination in Satz Nummer zwei: Von Rüden und Haumann verfügten über weite Teile dieses Durchgangs über ein Polster von vier Punkten, standen bei 19:15 nur einen Punkt vom Satzball entfernt. Doch was für spektakuläre Angriffe die beiden Wuppertaler in dieser Phase auch versuchten, die Abwehr-Manöver ihrer Gegenüber waren noch ein bisschen spektakulärer – und immer erfolgreich. Bei 19:19 war der Vorsprung dahin, Walter und Henneböle holten sich den ersten Matchball und vollendeten dann zum 21:19. Endstand: 2:0 Sätze, Sieger des Turniers: Sven Walter und Sven Henneböle.

Schon im Halbfinale war es den beiden Bundestrainern einmal nicht gelungen, einen deutlichen Vorsprung in einen Satzgewinn zu verwandeln – allerdings noch ohne weitergehende Folgen. Im Halbfinale führten von Rüden/Haumann in Durchgang eins mit 20:16 – gleichbedeutend mit vier Satzbällen – gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Alexander Prochaska (FFC Hagen) und Stefan Müller (VfL Eintracht Hagen). Die beiden Hagener kämpften sich heran, hatten ihrerseits bei 21:20 und 22:21 Satzbälle und sicherten sich den ersten Durchgang, konnten danach aber nicht mehr an diese Form anknüpfen. Walter/Henneböle hielten in ihrem Semifinale David Zentarra und Marius Stupp (beide FFC Hagen) mit 2:0-Sätzen auf Distanz. Zentarra/Stupp gewannen ihrerseits das Spiel um Platz 3 gegen Stefan Müller und einen mit Oberschenkelproblemen agierenden Alex Prochaska mit 2:0.

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